
Auch in 2025 gab es mehr CSDs als je zuvor, vor allem in den kleineren Orten. Die Bedrohung durch Rechtsextreme hat nicht abgelassen, vielmehr hat sie sich normalisiert. Dennoch war die Saison für viele Menschen stark & stärkend. Verbindungen wurden aufgebaut, Netzwerke entstanden und Banden werden weiter gebildet. Und hier und dort wurde Freude wie manchmal auch Leid geteilt.
Ob beim einen oder anderen Vernetzungstreffen, bei Info-Abend, Bingo oder Quiz, bei der Winter-Pride in Neubrandenburg oder der ein oder anderen Anreise zu Prides mit uns, dem Soli-Bündnis gegen Rechts oder anderen Verbündeten, an vielen Stellen & an diversen Orten kamen queer-antifaschistische Menschen zusammen, entstanden solidarische Netzwerke und haben queeren & antifaschistischen Widerstand gezeigt! Über diverse Orte hinweg entstand “Wir sind das bunte Hinterland!”, eine gemeinsame Erklärung ostdeutscher CSD- & Pride-Organisationen. Ortsunabhängig haben sich Aktivist*innen bei Medien-Trainings gestärkt. Interregionale Solidarität haben wir gemeinsam ausgedrückt: mit Anreisen in die Regionen, Spenden- & Info-Ständen in Berlin aber auch darüber die Themen, Perspektiven & Entwicklungen aus den Regionen auf unterschiedliche Art sichtbarer zu machen. Immer wieder sind wir beeindruckt, wie solidarisch und stark lokale Akteur*innen der rechten Raumnahme den Kampf ansagen. Und deshalb sagen wir Danke an alle, die an diesem Jahr beteiligt waren. In welcher Form, in welchem Ort, in welchem Ausmaß auch immer. Danke für all die Spenden, die wir in die Regionen senden konnten. Danke an die Leute vor Ort, dass ihr da, stabil und aktiv seid. Ihr schafft immer wieder sichere Räume. Danke, dass ihr gemeinsam auch die Vielfalt queeren Lebens in Ostdeutschland sichtbar macht und ein antifaschistisches Zeichen setzt.





