Wo ihr uns diese Woche treffen, euch über CSDs & Prides in Ostdeutschland informieren, ein paar EUR für sie abgeben, euch connecten & einbringen und eine gute Zeit haben könnt:
Sie startet am 11. April in Angermünde in der Uckermark und beendet den ersten Monat der Saison auch in der Region, nämlich am 25. April in Schwedt/Oder!
Zum CSD Schönebeck gibt es eine gemeinsame Bus-Anreise – schaut für mehr Infos auf deren IG-Kanal @csdschoenebeck oder hier beim Bassliner.
Stand heute (08. April) können wir euch ansonsten keine gemeinsame, öffentliche Anreise aus Berlin empfehlen – wir teilen gern Infos, wenn sie uns erreichen.
Der Frühling ist da und damit die Vorfreude auf die Pride-Saison. Und deshalb machen wir klar: dieses Jahr fokussieren wir uns mit unserer Arbeit auf eine bestimmte Region, nämlich den Süden Sachsen-Anhalts und die angrenzenden Regionen. Das sogenannte „Mitteldeutschland“.
Für Anreisen und Unterstützung nach Brandenburg (und teilweise darüber hinaus) ist das @gegenrechts_berlin eine gute Adresse.
Wir werden die Pride-Termine in den ostdeutschen Regionen monatlich teilen. Und einzelne Highlights dazu.
Ansonsten wollen wir kleinere und unabhängige Prides stärken – vor allem in Sachsen-Anhalt, gerade im Jahr der Landtagswahlen.
Wir sind knietief drin im Verbinden & Organisieren, um Prides in den Regionen zu supporten. Im April gehen die ersten Prides los und im Mai, gibt’s in Berlin wieder einige Möglichkeiten sich solidarisch zu zeigen!
Wenn ihr uns unterstützen möchtet, meldet euch. Die Zeiten sind hart und sie werden härter, aber aufgeben ist nicht!
Am 28. Februar übernehmen wir den „BrandenburgAbend“ in der Schreina47.
Ab 19 Uhr geht’s los!
PSR x AiP take over mit Musik-Bingo! Um die Zeit bis zur nächsten Pride-Saison zu verkürzen (und weil wir unsere Versprechen halten), gibt es endlich das bei der Plauen-Anreise versprochene Musik-Bingo! Präsentiert wird es von der „Antifa in Praxis“ (im Bingo-Feen-Look!) ✨
Nach Bingo gibt es Karaoke ✨
Außerdem 19:15: Infos zu den Protesten gegen den AfD-Parteitag in Prenzlau am 14.März.
Das Bündnis „Halle gegen rechts“ lädt zur Vernetzung ein und wir kommen auch vorbei, um uns für den Sommer und die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt mit unseren Verbündeten und die, die es noch werden sollen, zusammen zu tun.
Am Samstag, den 24. Januar, machen wir uns mal wieder auf den Weg nach Cottbus! Dieses Mal haben wir unser Pride-Antifa-Ostdeutschland-Quiz und alles für leckere Cocktails im Gepäck. Denn gemeinsam mit dem „BrandenburgAbend“, der sons an jedem 4. Samstag im Monat in der Schreina47 stattfindet, wollen wir unseren Verbündeten in Cottbus mal was Gutes tun und bespaßen einen Abend Cottbus!
Spätestens mit dem Sommer 2024 wurde auch der breiten Öffentlichkeit deutlich: Queerfeindlichkeit ist ein zentrales Spielfeld diverser rechter Akteur*innen – nicht nur, aber besonders in Ostdeutschland. Was auch deutlich wurde: auch im sogenannten “Hinterland” gibt es sie – die Queers, die Antifaschist*innen und ihre (Verstrickungen in) ostdeutschen Realitäten. Es gibt zahlreiche Zusammenschlüsse, die sich solidarisch gegen Angriffe auf ein emanzipatorisches, demokratisches Miteinander stellen und neue Bewegungen anstoßen. Im Ostjournal #7, welches den Schwerpunkt auf „Bewegung“ legt, findet sich ein Text von uns, der den Fokus auf eine Bewegung legt, in der ostdeutsche queere und antifaschistische Initiativen gemeinsam agieren. Den gesamten Beitrag gibt es auf der Website des Ostjournals.
Auch in 2025 gab es mehr CSDs als je zuvor, vor allem in den kleineren Orten. Die Bedrohung durch Rechtsextreme hat nicht abgelassen, vielmehr hat sie sich normalisiert. Dennoch war die Saison für viele Menschen stark & stärkend. Verbindungen wurden aufgebaut, Netzwerke entstanden und Banden werden weiter gebildet. Und hier und dort wurde Freude wie manchmal auch Leid geteilt.
Ob beim einen oder anderen Vernetzungstreffen, bei Info-Abend, Bingo oder Quiz, bei der Winter-Pride in Neubrandenburg oder der ein oder anderen Anreise zu Prides mit uns, dem Soli-Bündnis gegen Rechts oder anderen Verbündeten, an vielen Stellen & an diversen Orten kamen queer-antifaschistische Menschen zusammen, entstanden solidarische Netzwerke und haben queeren & antifaschistischen Widerstand gezeigt! Über diverse Orte hinweg entstand “Wir sind das bunte Hinterland!”, eine gemeinsame Erklärung ostdeutscher CSD- & Pride-Organisationen. Ortsunabhängig haben sich Aktivist*innen bei Medien-Trainings gestärkt. Interregionale Solidarität haben wir gemeinsam ausgedrückt: mit Anreisen in die Regionen, Spenden- & Info-Ständen in Berlin aber auch darüber die Themen, Perspektiven & Entwicklungen aus den Regionen auf unterschiedliche Art sichtbarer zu machen. Immer wieder sind wir beeindruckt, wie solidarisch und stark lokale Akteur*innen der rechten Raumnahme den Kampf ansagen. Und deshalb sagen wir Danke an alle, die an diesem Jahr beteiligt waren. In welcher Form, in welchem Ort, in welchem Ausmaß auch immer. Danke für all die Spenden, die wir in die Regionen senden konnten. Danke an die Leute vor Ort, dass ihr da, stabil und aktiv seid. Ihr schafft immer wieder sichere Räume. Danke, dass ihr gemeinsam auch die Vielfalt queeren Lebens in Ostdeutschland sichtbar macht und ein antifaschistisches Zeichen setzt.
Vom 5. bis 7. Dezember findet in Berlin der „Antifa Ratschlag“ statt. Am Samstag, 6. Dezember gibt es von 17-19 Uhr auch den Beitrag: „Immer zusammen! Queere und Antifaschistische Organisierung im CSD Sommer 2025“ vom Soli-Bündnis gegen Rechts.
„Aktuelle rechte Bewegungen instrumentalisieren queerfeindliche und antifeministische Ressentiments weit stärker als früher und mobilisieren damit in großem Stil Anhänger:innen. Diese Dynamiken sind nicht auf einzelne Gruppen beschränkt, sondern eingebettet in eine sich verdichtende Infrastruktur LGBTIQ*feindlicher und rechter Politik – zunehmend auch auf staatlicher Ebene.
Vor diesem Hintergrund verlief auch die CSD-Saison 2025 in Brandenburg nicht konfliktfrei. Zahlreiche Prides wurden von rechten Gruppen begleitet, teilweise offen gestört und angegriffen. Gleichzeitig zeigten die Prides aber auch: die queere Bewegung sieht es gar nicht ein, sich bereits erkämpfte Freiheiten wieder wegnehmen und auf der Straße bedrohen zu lassen.
Nach 14 gemeinsamen Anreisen aus Berlin ziehen wir Bilanz: Wie liefen die rechte Mobilisierungen im Vergleich zum Vorjahr? Und wie steht es um den Aufbau queerer Gegenwehr – in Brandenburg, aber auch in Berlin?“ Quelle
Kommt vorbei und geht in Austausch & Diskussion. Verbündete & wir werden auch vor Ort sein und mit einem Stand stabile Strukturen in den Regionen unterstützen – ihr könnt uns Spenden da lassen oder tollen Merch einzelner Initiativen erwerben.
Achtung: die Räumlichkeit haben viele Barrieren! Mit Rollstuhl sind sie nur begrenzt nutzbar, es muss ein Fahrstuhl auf Anfrage zugänglich gemacht werden.