Das Bündnis „Halle gegen rechts“ lädt zur Vernetzung ein und wir kommen auch vorbei, um uns für den Sommer und die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt mit unseren Verbündeten und die, die es noch werden sollen, zusammen zu tun.



Das Bündnis „Halle gegen rechts“ lädt zur Vernetzung ein und wir kommen auch vorbei, um uns für den Sommer und die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt mit unseren Verbündeten und die, die es noch werden sollen, zusammen zu tun.




Am Samstag, den 24. Januar, machen wir uns mal wieder auf den Weg nach Cottbus! Dieses Mal haben wir unser Pride-Antifa-Ostdeutschland-Quiz und alles für leckere Cocktails im Gepäck. Denn gemeinsam mit dem „BrandenburgAbend“, der sons an jedem 4. Samstag im Monat in der Schreina47 stattfindet, wollen wir unseren Verbündeten in Cottbus mal was Gutes tun und bespaßen einen Abend Cottbus!

Spätestens mit dem Sommer 2024 wurde auch der breiten Öffentlichkeit deutlich: Queerfeindlichkeit ist ein zentrales Spielfeld diverser rechter Akteur*innen – nicht nur, aber besonders in Ostdeutschland. Was auch deutlich wurde: auch im sogenannten “Hinterland” gibt es sie – die Queers, die Antifaschist*innen und ihre (Verstrickungen in) ostdeutschen Realitäten. Es gibt zahlreiche Zusammenschlüsse, die sich solidarisch gegen Angriffe auf ein emanzipatorisches, demokratisches Miteinander stellen und neue Bewegungen anstoßen. Im Ostjournal #7, welches den Schwerpunkt auf „Bewegung“ legt, findet sich ein Text von uns, der den Fokus auf eine Bewegung legt, in der ostdeutsche queere und antifaschistische Initiativen gemeinsam agieren. Den gesamten Beitrag gibt es auf der Website des Ostjournals.

Auch in 2025 gab es mehr CSDs als je zuvor, vor allem in den kleineren Orten. Die Bedrohung durch Rechtsextreme hat nicht abgelassen, vielmehr hat sie sich normalisiert. Dennoch war die Saison für viele Menschen stark & stärkend. Verbindungen wurden aufgebaut, Netzwerke entstanden und Banden werden weiter gebildet. Und hier und dort wurde Freude wie manchmal auch Leid geteilt.
Ob beim einen oder anderen Vernetzungstreffen, bei Info-Abend, Bingo oder Quiz, bei der Winter-Pride in Neubrandenburg oder der ein oder anderen Anreise zu Prides mit uns, dem Soli-Bündnis gegen Rechts oder anderen Verbündeten, an vielen Stellen & an diversen Orten kamen queer-antifaschistische Menschen zusammen, entstanden solidarische Netzwerke und haben queeren & antifaschistischen Widerstand gezeigt! Über diverse Orte hinweg entstand “Wir sind das bunte Hinterland!”, eine gemeinsame Erklärung ostdeutscher CSD- & Pride-Organisationen. Ortsunabhängig haben sich Aktivist*innen bei Medien-Trainings gestärkt. Interregionale Solidarität haben wir gemeinsam ausgedrückt: mit Anreisen in die Regionen, Spenden- & Info-Ständen in Berlin aber auch darüber die Themen, Perspektiven & Entwicklungen aus den Regionen auf unterschiedliche Art sichtbarer zu machen. Immer wieder sind wir beeindruckt, wie solidarisch und stark lokale Akteur*innen der rechten Raumnahme den Kampf ansagen. Und deshalb sagen wir Danke an alle, die an diesem Jahr beteiligt waren. In welcher Form, in welchem Ort, in welchem Ausmaß auch immer. Danke für all die Spenden, die wir in die Regionen senden konnten. Danke an die Leute vor Ort, dass ihr da, stabil und aktiv seid. Ihr schafft immer wieder sichere Räume. Danke, dass ihr gemeinsam auch die Vielfalt queeren Lebens in Ostdeutschland sichtbar macht und ein antifaschistisches Zeichen setzt.