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Über pridesoliride

Solidarische Verbindungen von Berlin zu CSDs in der ostdeutschen Provinz

PSR & AiP übernehmen den BrandenburgAbend

Am 28. Februar übernehmen wir den „BrandenburgAbend“ in der Schreina47. 

Ab 19 Uhr geht’s los! 

PSR x AiP take over mit Musik-Bingo! Um die Zeit bis zur nächsten Pride-Saison zu verkürzen (und weil wir unsere Versprechen halten), gibt es endlich das bei der Plauen-Anreise versprochene Musik-Bingo! Präsentiert wird es von der „Antifa in Praxis“ (im Bingo-Feen-Look!) ✨ 

Nach Bingo gibt es Karaoke

Außerdem 19:15: Infos zu den Protesten gegen den AfD-Parteitag in Prenzlau am 14.März.

Sehen wir uns in Halle?

Das Bündnis „Halle gegen rechts“ lädt zur Vernetzung ein und wir kommen auch vorbei, um uns für den Sommer und die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt mit unseren Verbündeten und die, die es noch werden sollen, zusammen zu tun.

„Cocktails für Cottbus“ mit Pride-Antifa-Ostdeutschland-Quiz

Am Samstag, den 24. Januar, machen wir uns mal wieder auf den Weg nach Cottbus! Dieses Mal haben wir unser Pride-Antifa-Ostdeutschland-Quiz und alles für leckere Cocktails im Gepäck. Denn gemeinsam mit dem „BrandenburgAbend“, der sons an jedem 4. Samstag im Monat in der Schreina47 stattfindet, wollen wir unseren Verbündeten in Cottbus mal was Gutes tun und bespaßen einen Abend Cottbus!

Queer, Antifa, Ostdeutsch.

Spätestens mit dem Sommer 2024 wurde auch der breiten Öffentlichkeit deutlich: Queerfeindlichkeit ist ein zentrales Spielfeld diverser rechter Akteur*innen – nicht nur, aber besonders in Ostdeutschland. Was auch deutlich wurde: auch im sogenannten “Hinterland” gibt es sie – die Queers, die Antifaschist*innen und ihre (Verstrickungen in) ostdeutschen Realitäten. Es gibt zahlreiche Zusammenschlüsse, die sich solidarisch gegen Angriffe auf ein emanzipatorisches, demokratisches Miteinander stellen und neue Bewegungen anstoßen. Im Ostjournal #7, welches den Schwerpunkt auf „Bewegung“ legt, findet sich ein Text von uns, der den Fokus auf eine Bewegung legt, in der ostdeutsche queere und antifaschistische Initiativen gemeinsam agieren. Den gesamten Beitrag gibt es auf der Website des Ostjournals.

Das war 2025 mit PSR

Auch in 2025 gab es mehr CSDs als je zuvor, vor allem in den kleineren Orten. Die Bedrohung durch Rechtsextreme hat nicht abgelassen, vielmehr hat sie sich normalisiert. Dennoch war die Saison für viele Menschen stark & stärkend. Verbindungen wurden aufgebaut, Netzwerke entstanden und Banden werden weiter gebildet. Und hier und dort wurde Freude wie manchmal auch Leid geteilt.

Ob beim einen oder anderen Vernetzungstreffen, bei Info-Abend, Bingo oder Quiz, bei der Winter-Pride in Neubrandenburg oder der ein oder anderen Anreise zu Prides mit uns, dem Soli-Bündnis gegen Rechts oder anderen Verbündeten, an vielen Stellen & an diversen Orten kamen queer-antifaschistische Menschen zusammen, entstanden solidarische Netzwerke und haben queeren & antifaschistischen Widerstand gezeigt! Über diverse Orte hinweg entstand “Wir sind das bunte Hinterland!”, eine gemeinsame Erklärung ostdeutscher CSD- & Pride-Organisationen. Ortsunabhängig haben sich Aktivist*innen bei Medien-Trainings gestärkt. Interregionale Solidarität haben wir gemeinsam ausgedrückt: mit Anreisen in die Regionen, Spenden- & Info-Ständen in Berlin aber auch darüber die Themen, Perspektiven & Entwicklungen aus den Regionen auf unterschiedliche Art sichtbarer zu machen. Immer wieder sind wir beeindruckt, wie solidarisch und stark lokale Akteur*innen der rechten Raumnahme den Kampf ansagen. Und deshalb sagen wir Danke an alle, die an diesem Jahr beteiligt waren. In welcher Form, in welchem Ort, in welchem Ausmaß auch immer. Danke für all die Spenden, die wir in die Regionen senden konnten. Danke an die Leute vor Ort, dass ihr da, stabil und aktiv seid. Ihr schafft immer wieder sichere Räume. Danke, dass ihr gemeinsam auch die Vielfalt queeren Lebens in Ostdeutschland sichtbar macht und ein antifaschistisches Zeichen setzt.

Ratschlag Berlin: „Immer zusammen! Queere und Antifaschistische Organisierung im CSD Sommer 2025“

Vom 5. bis 7. Dezember findet in Berlin der „Antifa Ratschlag“ statt. Am Samstag, 6. Dezember gibt es von 17-19 Uhr auch den Beitrag: „Immer zusammen! Queere und Antifaschistische Organisierung im CSD Sommer 2025“ vom Soli-Bündnis gegen Rechts.

„Aktuelle rechte Bewegungen instrumentalisieren queerfeindliche und antifeministische Ressentiments weit stärker als früher und mobilisieren damit in großem Stil Anhänger:innen. Diese Dynamiken sind nicht auf einzelne Gruppen beschränkt, sondern eingebettet in eine sich verdichtende Infrastruktur LGBTIQ*feindlicher und rechter Politik – zunehmend auch auf staatlicher Ebene.

Vor diesem Hintergrund verlief auch die CSD-Saison 2025 in Brandenburg nicht konfliktfrei. Zahlreiche Prides wurden von rechten Gruppen begleitet, teilweise offen gestört und angegriffen. Gleichzeitig zeigten die Prides aber auch: die queere Bewegung sieht es gar nicht ein, sich bereits erkämpfte Freiheiten wieder wegnehmen und auf der Straße bedrohen zu lassen.

Nach 14 gemeinsamen Anreisen aus Berlin ziehen wir Bilanz: Wie liefen die rechte Mobilisierungen im Vergleich zum Vorjahr? Und wie steht es um den Aufbau queerer Gegenwehr – in Brandenburg, aber auch in Berlin?“ Quelle

Kommt vorbei und geht in Austausch & Diskussion. Verbündete & wir werden auch vor Ort sein und mit einem Stand stabile Strukturen in den Regionen unterstützen – ihr könnt uns Spenden da lassen oder tollen Merch einzelner Initiativen erwerben.

Achtung: die Räumlichkeit haben viele Barrieren! Mit Rollstuhl sind sie nur begrenzt nutzbar, es muss ein Fahrstuhl auf Anfrage zugänglich gemacht werden.

34. antifaschistischer & antirassistischer Ratschlag Thüringen

Seit Anfang der 1990er Jahre gibt es in Thüringen jedes Jahr eine Veranstaltung, um an die Novemberpogrome von 1938 zu erinnern. Diese Veranstaltung heißt „antifaschistischer und antirassistischer Ratschlag“. Hier treffen sich Menschen, die gegen Faschismus und Rassismus kämpfen. Sie diskutieren über wichtige Themen und planen gemeinsame Aktionen. Mehr zum Ratschlag hier.

Wir empfehlen euch a) am Ratschlag teilzunehmen und b) den Workshop der Genoss*innen der „QueerAnifa Thürignen“ Phase 1 zu besuchen:

Rückblick + Ausblick: Bedrohung von Queers und CSDs (Arbeitstitel)

Die Bedrohung von queeren Menschen und CSDs hat über die letzten Jahre kontinuierlich zugenommen; auch dieses Jahr konnte kein CSD in Thüringen ohne faschistische Drohkulissen stattfinden. Weil sich auf die Polizei nicht verlassen werden kann, haben sich vielerorts Menschen zusammengefunden, um gemeinsam antifaschistischen Selbstschutz dieser Veranstaltungen zu organisieren – so auch in Thüringen. Wir wollen deshalb auf die CSD-Saison 2025 in Thüringen zurückblicken, Erfahrungen mit unserer Art der Vernetzung und im Austausch mit den CSD-Orgas teilen und diskutieren, inwiefern wir erfolgreich gewesen sind mit dem, was wir uns vorgenommen haben.

Mehr Infos zum gesamten Programm gibt es hier.

Bus-Anreise zum CSD Plauen, 16. August

Wir fahren gemeinsam mit dem Bus am 16.08. Zum CSD nach Plauen. In Plauen findet dieses Jahr das vierte Mal der CSD statt. Ein Busticket kostet zwischen 15-20€ und ist in folgenden Läden zu erwerben: L5 Späti, Café Cralle, Buchhandlung zur schwankenden Weltkugel, schwarze Risse. Auf dem Ticket stehen alle Infos drauf, die ihr braucht. 

Aber warum fahren wir wieder nach Plauen?Plauen kann man leider getrost eine rechte Hochburg nennen, von christlich-fundamentalistischen Strömungen, der AfD bis zum III. Weg ist dort alles vertreten. Ein Antrag der CDU gegen das bürgerliche, zivilrechtliche Demokratiebündnis hatte 2021 Erfolg mit den Stimmen der AfD und dem III. Weg. Die Zusammenarbeit verschiedener rechter Akteure von konservativ-bürgerlich bis hin zu offen neonazistisch ist dort keine Theorie mehr sondern Wirklichkeit. Umso wichtiger ist es, dass wir die stabilen Strukturen, die es vor Ort und in der Region gibt, supporten! Daher holt euch ein Busticket und fahrt mit uns zusammen am 16.08. gemeinsam nach Plauen! Wir freuen uns auf euch! Die Tickets sind ab Freitag (01.08.) in folgenden Läden: Buchhandlung schwarze Risse, zur Schwankende Weltkugel, L5 Späti und im Café Cralle zu kaufen.

Medien-Trainings für CSD-Organisator*innen

Ihr habt die Möglichkeit mit Mediencoach Emily Laquer in 4 kleinen Webinaren eure Kommunikations-, Presse-, Rede- & Social media-Skills für eure CSD/Pride-Veranstaltung zu trainieren. Und das online und kostenlos!

Die Workshops eignen sich für alle, die in einer ostdeutschen Stadt den CSD unterstützen oder mitorganisieren.

Jetzt anmelden! (siehe Link am Ende des Beitrags)

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„Wir sind das bunte Hinterland!“ als Broschüre

Wir möchten an der Stelle dem „Netzwerk Selbsthilfe“ danken! Das Netzwerk hat uns beim Druck von „Wir sind das bunte Hinterland!“ finanziell unterstützt. Die kleine Broschüre ist eine gemeinsame Erklärung von ostdeutschen CSDs & Prides, die sich im Frühjahr vernetzt haben, um ein Signal des Zusammenhalts und queere Forderungen in die Öffentlichkeit zu tragen. 

Ihre Erklärung ist ein deutliches Signal: Wir zeigen Präsenz mit Zuversicht! Wir sind vorbereitet und wir sind nicht allein!

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